Burkina Faso, Benin, Togo




Diese Tour enthüllt das Herz Afrikas mit all seiner bunten Vielfältigkeit. Wir entdecken die alten Lebensweisen des Busches, die hier noch parallel zum kosmopolitischen Leben der Küstenstädte existieren. Von der Dürre der Sahelzone mit ihren Dünenlandschaften im Norden Burkina Fasos – dem Land der Fulani und Touareg – reisen wir bis zu den üppig bewachsenen Bergen und Regenwäldern Benins und Togos, vorbei an den Dörfern der Somba und Taneka mit ihrer einzigartigen Architektur. Obwohl das traditionelle Leben von der europäischen Lebensweise berührt wird, manchmal sogar beinahe besiegt, blühen, wenn man unter der Oberfläche kratzt, bis heute die alte afrikanische Kunst und Religion weiter. Auch der Voodoo-Kult, der hier seine Wiege hat, bestimmt heute noch vielerorts den Alltag der Menschen.
Tag 1: Ouagadougou
Ankunft am Abend und Transfer ins Hotel. Übernachtung
Tag 2: Kaya – Bani – Dori (261 km)
Wir stoppen in Kaya zum Mittagessen und fahren von dort weiter nach Bani, wo wir die Lehmmoschee besichtigen, die bekannterweise nicht in Richtung Osten ausgerichtet ist. Weiter geht es nach Dori, der ersten Stadt, in der ein wirkliches Wüstengefühl aufkommt und in der es einen bunten Markt gibt.
Tag 3: Gorom Gorom – Oursi (80 km)
Zeit, die geschäftigen Märkte und die dazu im Kontrast stehende Atmosphäre der Sahelzone und der sandigen Straßen von Dori zu genießen. Wir besuchen Gorom Gorom, wo jeden Donnerstag die Händler der Fulani, Songhay, Touareg und Mossi vom Markt angezogen werden und wild diskutiert, erörtert, gehandelt und Tee getrunken wird. Die Fahrt geht weiter nach Oursi, zwischen Dünen an einem temporären See gelegen. Wir haben Zeit, zum See zu wandern oder eine optionale Kameltour mit Picknick zu unternehmen (Wanderung ca. 1 Stunde)
Tag 4: Oursi – Dori (80 km)
Wir fahren zurück nach Dori und lassen unsere Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren. Je nach Tag und Woche können wir diesen Tag dazu nutzen, einen der wöchentliche stattfindenden Märkte der Region zu besuchen, jeder von ihnen eine Attraktion aus einem bunten Mix aus Menschen und Kulturen.
Tag 5: Pama (375 km)
Ein langer Tag liegt vor uns, an dem wir die Sahelzone verlassen und nach Pama fahren, einem Stützpunkt an der Grenze nach Benin und Ausgangspunkt für Besuche im Pendjari National Park.
Tag 6 und 7: Pendjari Nationalpark – Benin (50 km plus Safari)
Über Porga gelangen wir in den Pendjari Nationalpark. Das Jewel unter den westafrikanischen Safariparks beheimatet Antilopen, Elefanten, Büffel, Löwen und Leoparden, die wir mit ein wenig Glück beobachten können. Jeweils am Abend und am Morgen Safaris mit Geländewagen. Übernachtung im Camp. Der Park ist von Dezember bis Juni geöffnet (Abweichungen möglich)
Tag 8: Natitingou (100 km)
Fahrt nach Natitingou in den Atakora-Bergen gelegen. In dieser malerischen Gegend werden wir die Tata-Sombas besichtigen, die traditionellen, burgartigen Lehmhäuser der Somba, deren Wohnräume ausschließlich über Leitern erreicht werden können. Die festungsähnliche Bauweise ihrer Häuser diente ursprünglich als Schutz gegen die gefürchteten Sklavenhändler der Dahomey. Übernachtung im Hotel Tata-Somba.
Tag 9: Natitingou – Djougou (80 km)
Wir steuern Djougou an, eine ethnisch bunte Stadt, in der Peul, Yoruba, Tanéka und Fon zusammenleben und angeregten Handel auf den Märkten treiben. Die Tanéka führen bis heute ein sehr traditionelles Leben. Wir besuchen einige ihrer Dörfer, die scheinbar direkt aus dem Berghang hinaus wachsen. Dem Oberhaupt statten wir einen Höflichkeitsbesuch ab. Übernachtung in Djougou.
Tag 10: Djougou – Abomey (335 km)
Als würden wir in ein gänzlich anderes Land reisen, erreichen wir den tropischen und üppig bewachsenen Süden. Auf dem Weg, nördlich von Savalou, machen wir Halt bei dem Dankoli Fetisch. Hier öffnet sich das Tor zu Benins Voodoo-Kultur. Dem Ort wird nachgesagt, einen direkten Kontakt zu den Göttern herstellen zu können. Wer mag, kann selbst an einem Ritual teilnehmen (als Tourist) und die Götter um Beistand bitten. Mit neuer Zuversicht für die Zukunft fahren wir weiter bis nach Abomey.
Tag 11: Abomey
Blutvergießen und Gewalttätigkeiten haben einen großen Teil zur Geschichte Abomey – dem ehemaligen Königreiche Dahomey – beigetragen. Es scheint, als wäre jeder grausame Exzess von den ehemaligen Herrschern als Zeitvertreib genutzt worden. Heutzutage existieren Angst und Ausschreitungen nicht mehr, und lediglich zwei der ehemals 12 Paläste, den sich jeder König neben dem seines Vorgängers erbauen ließ, sind erhalten geblieben. Wir besichtigen die aneinandergrenzenden Paläste, die wichtig genug sind, um zum Unesco Weltkulturerbe ernannt worden zu sein, und heute ein Museum beheimaten. Ebenfalls Besuch auf dem Kunsthandwerksmarkt.
Tag 12: Abomey – Ganvie (130 km und Pirogenfahrt)
Fahrt zum Ufer des Lake Nakoue. Von Abomey-Calavi aus fahren wir per Piroge zum Stelzendorf Ganvie, das direkt aus dem Wasser gewachsen scheint. Die Bewohner Ganvies leben, arbeiten, spielen und essen auf dem See. Ursprünglich als Schutz vor den Sklavenhändlern gebaut, ist Ganvie heute ein einzigartiges Highlight in Benin.
Tag 13: Ouidah – Grande Popo (70 km)
Ouidah hat es bisher noch immer geschafft, seine Besucher zu beeindrucken. Es ist spirituelles Zentrum des Voodoo-Kultes und dem belesenen Besucher (seitdem „Der Vizekönig von Ouidah“ von Bruce Chatwin zur Pflichtlektüre gehört) bekannt für die Qualen, die sich hier während der Sklaverei ereignet haben. Wir besuchen das alte, portugiesische Fort, in dem heute das Historische Museum untergebracht ist, und den Pythontempel, der Mittelpunkt der Voodoo-Zeremonien ist. Entlang der Sklavenroute, die von der Stadt bis zum Strand verläuft, befinden sich viele Statuen und Gedenkstätten, die an den Sklavenhandel erinnern. Viele Sklaven sind diesen Weg entlang gelaufen, wenn sie bereits einen anstrengenden Weg aus dem Landesinneren hinter sich hatten. Wir fahren weiter nach Grand Popo, Benin’s bekanntem Badeort, und haben Zeit, ein wenig zu Relaxen. Übernachtung im Auberge Grand Popo.
Tag 14: Lome (80 km)
Nach einem entspannten Vormittag brechen wir auf in die pulsierende Stadt Lome in Togo. Wir haben Zeit den Fetisch-Markt zu besuchen, der als größter seiner Art in Westafrika die Beliebheit des animistischen Glaubens in Togo verdeutlicht. Unsere Reise endet mit dem Transfer zum Flughafen, von wo aus wir nach Deutschland zurückkehren.